MetaSwiss

Entsorgung und Abholung Service

             
 

HOME

METALLE

ABHOLUNG

ANGEBOT

FRAGEN

CHARTS

LINKS

IMPRESSUM

KONTAKT

STANDORT

GALERIE

 
 Wir entsorgen:

FE-METALLE

Ü Eisen

Ü Bremsscheibe

Ü Guss

Ü Radiatoren

Ü Eisenschrott

Ü Stahlguss

Ü Katalysatoren

 

NE-METALLE

Ü Aluminium

Ü Blei

Ü Messing

Ü Chrom-Nickel

Ü Nickel

Ü Chromstahl

Ü Zink

Ü Kupfer

Ü Zinn

Ü Titan

Ü Bronze

 

KABEL

Ü Elektrokabel

Ü Erd-Kabel

Ü Isolierkabel

Ü Einleiterkabel

Ü Bleikabel

Ü Kupferkabel

Ü Aluminiumkabel

 

News aus Entsorgung und Recycling

Hier sind Sie richtig, wenn Sie auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner für Dienstleistungen im Bereich Metallschrott und Entsorgung sind.

Senden Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an 079 611 99 40

Kupfer Reserven reichen für über 150 Jahre

Laut einer Studie des deutschen Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung werden im Jahr 2050 nur 40 Prozent der Kupferressourcen verbraucht sein, die von der amerikanischen Einrichtung U.S. Geological Survey (USGS) aktuell auf rund 3,7 illiarden Tonnen geschätzt werden. Allerdings erwarten die Forscher im Mittel einen Anstieg des Kupferbedarfs um 3,5 Prozent pro Jahr. Gerade in den Schwellenländern besteht hier noch riesiges Potenzial.

Laut dem Geschäftsführer des Deutschen Kupferinstituts Anton Klassert wird Kupfer auch in Zukunft das wichtigste Funktionsmetall bleiben: „Alle Zeichen deuteten darauf hin, dass Kupfer auch langfristig zur Verfügung stehen wird. Nicht umsonst hat die Europäische Kommission Kupfer eindeutig nicht als kritischen Rohstoff eingestuft.“

Um den erwarteten erhöhten Bedarf an Kupfer zu decken, wird die Erschliessung neuer Kupferminen weltweit vorangetrieben. Zwischen 2010 und 2015 werden laut Klassert neue Kapazitäten von rund 250 Millionen Tonnen. Kupferinhalt ihre Produktion aufnehmen. Für 2012 prognostiziert die International Copper Study Group eine Jahresproduktion von 23 Millionen Tonnen Kupfer. Damit reichen die gegenwärtig ausgewiesenen Reserven noch für mehr als 150 Jahre. Qoelle:RBS

Kupfer: Lager dürften 2011 weiter sinken

Nach Angaben der International Copper Study Group (ICSG) dürfte das Angebots-' defizit bei Kupfer im laufenden Jahr deutlich höher ausfallen als 2010. Wurden im Vorjahr noch 250.000 Tonnen zu wenig von dem roten Metall gefördert, sollen es laut ICSG 2011 rund 380.000 Tonnen sein, obwohl dank neuer Minen, die in diesem Jahr in Produktion gehen, das Angebot aus den globalen Kupferminen um rund 4,6 Prozent oder 740.000 Tonnen steigen soll. Laut den ICSG-Analysten dürfte die globale Nachfrage 2011 und 2012 um je 4,0 Prozent steigen. Spätestens 2012 sollte sich dann das Angebotsdefizit deutlich reduzieren, da die Nachfrage weniger schnell wachsen sollte als das Angebot. Der gröss-te Kupferabnehmer ist nach wie vor China. Das Land, das für 38 Prozent der weltweiten Kupfernachfrage verantwortlich ist, dürfte im laufenden Jahr rund 6 Prozent mehr Kupfer benötigen als 2010
Quelle: MÄRKTE & ZERTIFIKATE

KUPFER: Das Angebotsdefizit könnte 2011 weiter wachsen

Der grösste europäische Kupferproduzent Aurubis geht davon aus, dass die Kupfernachfrage im Jahr 2011 die Produktion übersteigen dürfte. Daraus folgert das deutsche Unternehmen, dass die fundamentale Lage des Kupfermarktes für eine Fortsetzung des Hochpreiszyklus spreche. Die Nachfrage nach Kupferprodukten sei weiter gestiegen und liege auf hohem Niveau. Der positive Trend betreffe alle Produktbereiche. Auch der weltweit drittgrösste Bergbaukonzern Rio Tinto geht davon aus, dass 2011 das Angebotsdefizit weiter zunimmt. Als Grund dafür nennt Rionig neue Minenprojekte gebe, die 2011 in Produktion gehen würden. Angesichts der Tatsache, dass der Kupferpreis auf ein Allzeithoch geklettert ist, unternehmen die Bergbauunternehmen zwar grosse Anstrengungen, ihre Produktion zu erhöhen; doch die Vorlaufzeit für die Inbetriebnahme einer Kupfermine beträgt je nach Region sieben bis zehn Jahre. Auch Rio Tinto arbeitet daran, seine Projekte auszuweiten. Dazu gehören auch das gigantische Kupferprojekt Oyu Tolgoi in der Mongolei, aber auch weitere Projekte in Süd- und Nordamerika sowie die Northparkes-Mine in Australien. Nach Ansicht der Experten von Barclays Capital wird das Angebotsdefizit 2011 ein Volumen von 822.000 Tonnen erreichen und sich damit gegenüber dem vergangenen Jahr verdoppeln.
Quelle: MÄRKTE & ZERTIFIKATE 2.2011

Fundamentale Fakten zu Blei

Laut einer Studie der International Study Groups (ISG) dürfte die Blei-Produktion 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Prozent auf 8,91 Millionen Tonnen gestiegen sein. Für das laufende Jahr erwartet das Institut, dass die Produktion von Blei um 7,5 Prozent steigen wird. Auf der Nachfrageseite gehen die Analys-ten der ISG davon aus, dass diese 2009 in Europa um 15,9 Prozent gesunken ist. Dies würde bedeuten, dass die Blei-Produktion den tiefsten Stand seit 50 Jahren erreicht hätte. 2010 soll die Nachfrage um 8,8 Prozent steigen. In den USA dürfte die Nachfrage 2009 um 4,9 Prozent gefallen sein, um 2010 vermutlich wieder um 2,9 Prozent zu steigen. Der chinesische Bedarf soll gemäss ISG im abgelaufenen Jahr um 25 Prozent gestiegen sein, und soll 2010 um weitere 7,8 Prozent steigen. Global rechnen die Spezialisten der ISG damit, dass die Minenproduktion 2009 um rund 1,3 Prozent gestiegen ist. 2010 soll der Output nochmals um 5,8 Prozent anziehen. Demgegenüber sind die Blei-Bestände stark gestiegen. Die Lagerbestände notieren nur noch 30 Prozent unter dem Allzeithöchst vom August 2002. Quelle: Märkte & Zertrifikate

China bunkert nun auch Zink

Nachdem China vor Jahresfrist begonnen hatte, riesige Kupferlager anzulegen, ist das Land nun dabei, auch seine Zinkbestande nach oben zu schrauben. So sind die chinesischen Nettoimporte in den ersten acht Monaten 2009 auf 560 000 metrische Tonnen angestiegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrugen die Nettoimporte gerade mal 75 000 metrische Tonnen. Die Meinungen, ob dieser Trend anhält, gehen jedoch weit auseinander. Wahrend gewisse Analysten davon ausgehen, dass China, sollte der Zinkpreis weiter steigen, eine Kaufpause einlegen wird, gehen andere Marktspezialisten davon aus, dass die Chinesen ihre Zinklager bis unters Dach füllen und somit noch eine geraume Zeit weiter einkaufen werden. Der Zinkpreis hat sich seit dem 23 Februar 2009 um 101,9 Prozent, von 1`072.50 auf 2`157.75 (Stand 12 November 2009), verteuert.

Fundamentale Fakten zu Zink
In ihrem jüngsten Bericht hat die International Study Group (ISG) festgehalten, dass die Zinkproduktion 2009 um 4,7 Prozent gefallen sein dürfte. Für 2010 geht das Forschungsinstitut davon aus, dass der Output um 10,1 Prozent auf 12,1 Millionen Tonnen steigen wird. Auf der Verbrauchsseite rechnet die Index Zink: Die Nickellager sind noch 40 Prozent unter den Allzeithoch. ISG für 2009 mit einer Reduktion von 5,6 Prozent das entspräche dem tiefsten Stand seit 1972, für 2010 gehen die Marktbeobachter von einem Plus von 11,9 Prozent aus. Wie bei Zink sind die Lagerbestände seit Anfang 2008 deutlich gestiegen und liegen nur noch knapp 40 Prozent unter dem Allzeithoch vom April 2004.

 

Fundamentale Fakten zu Nickel

Gemäss den Metallspezialisten der International Study Group (ISG) ist der Verbrauch von Nickel im abgelaufenen Jahr auf ein Rekordhoch von 1,29 Millionen metrischen Tonnen gestiegen. Demgegenüber schätzt die ISG, dass die Nickel-Produktion 2009 um rund 7,0 Prozent gesunken ist und im laufenden Jahr um 12 Nickel: Noch nie waren die Lagerbestände so hoch. Prozent steigen wird. Die Lagerbestände an Nickel sind auf einen absoluten Höchststand gestiegen und liegen rund dreimal so hoch wie der durchschnittliche Lagerbestand der vergangenen zehn Jahre.

 

Stahl nur noch in den China Heimmarkt

Den Befürchtungen, dass der Stahlpreis kurzfristig massiv einbrechen könnte, hat der Stahlriese ArcelorMittal Anfang November vehement widersprochen. Als Hauptargument führen die Luxemburger an, dass China mit seinen Kapazitäten derzeit nur noch den eigenen Markt beliefere und damit voll ausgelastet sei. Deshalb sei eine chinesische Exportwelle wenig wahrscheinlich. Zudem erwartet ArcelorMittal, dass China seinen Output auch im vierten Quartal 2009 nochmals senken werde. Erst danach, meint ArcelorMittal, könnte Chinas Stahlproduktion aufgrund eines weiter steigenden Stahlpreises wieder leicht erhöht werden. Wer auf einen steigenden Stahlpreis setzen möchte, könnte dies unter anderem mit dem Produkt S&P Supercomposite Steel Index Open End Zertifikat tun.Quelle: Märkte & Zertifikate

    

Kupferstudie: Weltweites Defizit von 155.000 Tonnen im Juni

Dank der weiter steigenden Kupfernachfrage aus China lag das weltweite Defizit auf dem Kupfermarkt im Juni 2009 bei 155.000 Tonnen. Nach Angaben der International Copper Study Group (ICSG) betrug der saisonal bereinigte Wert noch 110.000 Tonnen. Bezogen auf die ersten sechs Monate des laufenden Jahres vermeldet ICSG ein Defizit von insgesamt 290.000 Tonnen. Auch den weltweiten Nachfragerückgang glich China im Alleingang aus.

China steigerte die Kupfernachfrage um 47 Prozent und sorgte dafür, dass trotz des Nachfragerückgangs in der restlichen Welt um 18 Prozent, die globale Nachfrage um 0,6 Prozent anstiegt. In den EU-15-Staaten, Japan und den USA ging die Nachfrage jeweils um 24, 40 und 23 Prozent zurück.

Die weltweite Bergbauproduktion betrug im ersten Halbjahr 2009 231.000 Tonnen - eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem in Indonesien steig die Produktion um 91 Prozent, während in den beiden größten Produzentenländern Chile und den USA die Kupferherstellung um jeweils 3,8 Prozent zurück ging.

Die Raffinadeproduktion sank im Berichtszeitraum laut ICSG um 1,3 Prozent. Damit beträgt die Auslastung der Raffinerien in diesem Jahr knapp 77 Prozent - in den letzten fünf Jahren lag der Wert bei rund 83 Prozent.

  

Die schweizerische Aluminium-Recyclingorganisation

Die schweizerische Aluminium-Recyclingorganisation Igora sucht zum 20-jährigen Jubiläum der Organisation raffinierte Projekte zur weiteren Steigerung der Sammelquote von Aluverpackungen.

Der mit 50.000 Franken dotierte Preis soll dazu beitragen, dass in der Schweiz in absehbarer Zeit eine Alurecyclingquote von 100 Prozent erreicht werden kann.

Zu diesem Zweck such die Igora außerordentliche Projekte und Ideen, die den Kreislauf des Recyclings von Aluverpackungen stärken, die Sammelmengen in die Höhe treiben und dem Littering einen Riegel vorschieben.

Igora-Geschäftsführer Markus Tavernier zeigt sich davon überzeugt, dass in der Bevölkerung noch sehr viel Wissen zum Thema Aluminiumrecycling brachliegt. Dieses müsse man in die Praxis integrieren und umsetzen. Tavernier: „Viel hochstehendes Know-how und gute Ideen sind vorhanden, die uns weiterbringen und unser bestehendes Recyclingsystem stärken werden.“

Bei der Beurteilung werden die eingereichten Projekte von einer kompetenten Jury auf eine nachhaltige Entwicklung geprüft und insbesondere die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales berücksichtigt. Weitere wichtige Kriterien sind der Neuheits- und der Innovationswert.

Die Igora will ihre „Innovation Challenge“ über die nächsten zehn Jahre durchführen. Dabei soll jedes Jahr eine Preissumme von 50.000 Franken an einen oder mehrere Gewinner gehen. Anmeldeschluss für 2010 ist der 28. Februar.  Quelle

  

Basismetalle - die Baustoffe der Weltwirtschaft

In die Gruppe der frühzyklischen Metalle gehört Kupfer. Der Kupferpreis hat bereits im Dezember 2008 die Talsohle erreicht. Aluminium hingegen hat erst im Februar 2009 Boden gefunden. Kupfer ist ein Infrastruktur-Metall und wird auch im Rahmen von Konjunkturprogrammen früh eingesetzt, das Erneuern der Strominfrastruktur ist nur ein Beispiel. Aluminium ist hingegen ein Konsum-Metall, welches von der Auto-mobil- und der Verpackungsindustrie nachgefragt wird. Dazu kommt, dass ein grosser Teil recycliert wird, bestes Beispiel sind Getränkedosen. Während Aluminium-Kontrakte deutlich im Contango (Die Preis mit einem Liefertermin in der Zukunft liegt höher als der aktuelle Preis)  handeln, sind Kupfer und Nickel bereits wieder in einer Backwardation (Die Preis mit einem Liefertermin in der Zukunft liegt niedriger als der aktuelle Preis). Die grösste Sorge unter den Marktteilnehmern ist, dass der Bedarf der westlichen Welt den auslaufenden Wiederaufstockungs- Zyklus in China nicht ersetzen kann. In den ersten sechs Monaten des Jahres hat das Reich der Mitte rund 1,8 Millionen Tonnen veredeltes Kupfer importiert. Chinas Nachfrage nach Kupferdrähten und röhren hat also dafür gesorgt, dass sich die Kupferpreise im laufenden Jahr verdoppelt haben.

Auf der Angebotsseite tut sich einiges, was den Kupferpreis zumindest kurzfristig belasten wird. So ist der Kupferausstoss im weltgrössten Herstellerland Chile im August gegenüber dem Vorjahr um fast acht Prozent auf rund 460 000 Tonnen gestiegen. Klar, dass die staatlich beherrschte Fördergesellschaft Codelco vom jüngsten Preisanstieg profitieren möchte, solange es noch geht. Aber auch der

Minenriese BHP Billiton ist in Chile tätig und hat die Produktion ebenfalls erhöht. Schliesslich ist der Lagerbestand an der London Metal Exchange (LME) von 264 000 Tonnen im Juni auf 340000 Tonnen angestiegen, was den Kupfer-Bullen weiteren Wind aus den Segeln nimmt.

  • Ganz anderes bei Nickel

Der Preisverlauf von Nickel gleicht jenem von Kupfer, obwohl das Anwendungsgebiet ein ganz anderes ist. Als Legierungsmetall, das mehrheitlich von Edelstahlproduzenten nachgefragt wird, hat der Nickelpreis indirekt stark unter der kollabierten Automobil- und Maschinenindustrie gelitten. Die Abwärtskorrektur ist beim Nickel bereits im vollen Gang. Dazu beitragen wird der Minenriese Vale, dessen Nickel Produktion zu drei Viertel aus Kanada stammt. Jetzt nehmen die Brasilianer ihre grösste Nickelmine in Sudbury wieder in Betrieb. Tatsächlich lohnt das sich, denn der Nickelpreis ist von 9025 US-Dollar pro Tonne im März auf 21155 Dollar gestiegen. Auf diesem Höhepunkt Mitte August war aber bereits viel spekulatives Geld im Markt. Kurzfristig dürften die Kurse also weiter fallen, um sich dann bei 15 000 Dollar einzupendeln, wenn das zwischenzeitliche Überangebot abgebaut ist.

 

  • Im Aufwärtstrend befindet sich Zink

Aber an den Terminmärkten ist das Übergangsmetall bereits in der Backwardation, was nicht mehr allzu üppiges Aufwärtspotenzial verspricht. Auf hohem Niveau befindet sich das Angebot aus recycliertem Zink. Aussergewöhnlich ist, dass ein einziger Inhaber über 80 Prozent des Lagerbestands an der LME kontrolliert. Dort liegen derzeit rund 25 000 Tonnen, und der Verkaufsdruck steigt. Zink ist kein Rohstoff, welcher der Menschheit bald ausgehen wird, denn das spröde Metall kommt in der Erdkruste noch häufiger vor als Kupfer oder Blei. Zink ist ein typisches Nebenprodukt, das bei der Förderung von Blei und Silber anfällt. Weil sich das Fördern von Blei und Silber derzeit lohnt, bleibt auch immer mehr Zink übrig. So sind die Förderer selbst gar nicht mehr «bullish» für Zink. Deshalb drängt sich in diesem Bereich keine Investition auf. Auch das weiche Schwermetall Zinn wird in naher Zukunft keine grossen Preissprünge zeigen, deshalb hat der grösste Zinnproduzent aus Indonesien, PT Timah, die Fördermenge bereits wieder gedrosselt. Die Lagerbestände an der LME sind auf über 23 000 Tonnen geklettert, daran ändert das kurzfristige Kaufinteresse von einzelnen europäischen Ländern oder Japan nur wenig.

  • Eine tadellose Rally legt Blei

Der Preis hat die Marke bei 2400 Dollar pro Tonne zwischenzeitlich überschritten. Beeindruckend, wenn man in Betracht zieht, dass die Notierung am Ende des vergangenen Jahres noch dreistellig war. Ein Grund für die imposante Hausse sind sicherlich Probleme beim Angebot. Es wurden Umweltauflagen erlassen, welche - insbesondere chinesische - Schmelzereien zu Schliessungen gezwungen haben. Kapazitätseinschnitte von bis zu 240000 Tonnen pro Jahr sind die Folge. Zusätzliche Umweltstandards verteuern die Produktion und schliesslich das Produkt. Auch in Zukunft dürften die Raffinerie Probleme bekunden, die geförderten Konzentrate zeitgemäss zu verarbeiten. So wird der aktuelle Überschuss von 31000 Tonnen im kommenden Jahr auf 17 000 Tonnen schmelzen. Weil das Nachfragewachstum die Produktionskapazitäten nachhaltig übertrifft, dürfte es bereits im Jahr 2011 zu Engpässen kommen.

Auf der Nachfrageseite steht unter anderem die Automobilindustrie. Bleisäure wird noch eine Weile die dominante Komponente für den Bau von Auto- und Lastwagenbatterien bleiben. Gerade in diesem Bereich werden die Schwellenländer in den kommenden zwei Dekaden eine gewaltige Nachfrage erzeugen. Weltweit dürften bereits in zehn Jahren doppelt so viele Autos unterwegs sein wie heute. Die Tage des billigen Bleis sind gezählt, vielleicht nicht für immer, aber zumindest für die kommenden Jahre.

Quelle: STOCKS von 22.10.2009

 

  

BLEI - Automarkt und Zink als Preisbeeinflusser

Der Bleimarkt ist stark vom Zinkmarkt abhängig. 2008 und 2009 dürfte das Angebot die Nachfrage aufgrund der globalen Absatzkrise auf dem Automarkt übertreffen. Von Peter Berger Blei ist ein Industriemetall, das im Boden oft in Verbindung mit Zink vorkommt. Es wird unter anderem in Batterien und zur Ummantelung von Metallen respektive zum Schutz vor Strahlung und/oder giftigen Gasen eingesetzt. Der Verbrauch von Blei ist in den vergangenen Jahren von 6,587 Millionen Tonnen (im Jahr 2002) auf 8,346 Millionen Tonnen (2007) deutlich gestiegen. Für 2009 erwarten Marktbeobachter einen Rückgang im Bereich von 10 bis 20 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat die Nachfrage vor allem aus einem Land zugenommen: China. Benötigte die chinesische Wirtschaft 2002 noch 0,957 Millionen Tonnen Blei, so waren es 2007 bereits 2,506 Millionen Tonnen. Der zweitgrösste Verbraucher, die USA, haben ihren Bedarf von 2002 (1,440Millionen Tonnen) bis 2008 (1,565 Millionen Tonnen) nur gering um 8,7 Prozent gesteigert. Gemeinsam „konsumieren" die beiden Länder rund 49 Prozent der weltweiten Bleiproduktion. Interessant ist zudem, dass es von 2004 bis 2007 jedes Jahr ein Angebotsdefizit gab, dieses betrug im Durchschnitt rund 0,2 Millionen Tonnen jährlich. Der drittgrösste Verbraucher von Blei war 2007 Deutschland mit einem Konsum von knapp 0,40 Millionen Tonnen, gefolgt von Südkorea (0,30 Mio. Tonnen), Italien (0,29), Grossbritannien (0,27) und Japan (0,24). Nachfrageseitig wird ein Grossteil des Bleis in der Autoindustrie verbaut. In China fielen 2008 rund 75 Prozent des Bleiverbrauchs auf die Automobilindustrie. Die nächst grösseren Nachfrager sind Jie Sektoren IT und Telecom.

Quelle: RBS 10.09

  

KONJUNKTURZYKLUS

Im dritten Quartal haben in der Schweiz frühzyklische Branchen wie Metalle, Chemie, Kunststoffe und Papier den Tiefpunkt der Wirtschaftskrise durchschritten.

 

Quelle Stocks

 

700-Milliarden-Paket der USA beflügelt noch lange

Viele Anleger sorgen sich, dass die positive Wirkung der Konjunkturpakete auf die Börsen allmählich verpufft. Doch der Blick in die US-Statistiken offenbart, dass im laufenden Jahr erst ein kleiner Teil der Programme umgesetzt worden ist Der Löwenanteil wird 2010 wirksam, und auch 2011 wird die Wirtschaft nochmals erhebliche Impulse bekommen, wie die nebenstehende Grafik zeigt. Ein ähnliches Bild ergibt sich für die europäischen Konjunkturmassnahmen: Auch sie sind noch lange nicht ausgeschöpft und werden 2010 die Wirtschaft und die Börsen weiter stützen. Den Preis steigender Aktienkurse haben freilich die Besitzer von Obligationen zu bezahlen: Die Fortsetzung der gewaltigen staatlichen Konjunkturprogramme 2010 wird nämlich die öffentliche Verschuldung weiter anschwellen lassen und die Schuldnerbonität der Länder verschlechtern. Dadurch geraten die Kurse von Staatsanleihen in den USA und in Europa deutlich unter Druck. Quelle Stocks

US-Konjunkturmassnahmen in Mrd. Dollar
   
   

HOME | METALLE | ENTSORGUNG | ABHOLUNG | FRAGEN | CHARTS | NEWS | LINKS | IMPRESSUM | KONTAKT | STANDORT | VIDEOS | ANGEBOT | SITEMAP | GALERIE

   

Wir kaufen: Kupfer | Millberry | Kupferkabel | Elektrokabel | Messing | Bronze | Zinn | Aluminium | Chrom-Nickel | Blei | Stahl | Eisen

 

Diese Seite wurde zuletzt am 18.08.2015 um 17:28 Uhr geändert.

Copyright © / Recycling Service / 2016
info@metaswiss.ch

    MetaSwiss